Unser Konzept

Selbstdarstellung Schule Tornquiststraße

Standort
Unsere Schule liegt im Herzen von Eimsbüttel. Sie ist eine reine Grundschule mit 14 Klassen und zwei Vorschulklassen. Wir haben zurzeit 370 Kinder, die von 21 Lehrerinnen unterrichtet werden. Das Kollegium wird von einer Sonderpädagogin, einer Erzieherin und einer Physiotherapeutin unterstützt. Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf werden bei uns inklusiv unterrichtet und gefördert. Neben großzügigen hellen Klassenräumen mit zusätzlichen Differenzierungsräumen verfügen wir über eine Turnhalle, eine Reihe von Fachräumen und eine Schülerbibliothek. Die Umgebung der Schule bietet viele Möglichkeiten für kleine Exkursionen und Spielen im Grünen. Unser großzügiger begrünter Pausenhof bietet viele Spielmöglichkeiten.
Unsere Schule trägt das Prädikat „Bewegte Schule“ und bietet allen Kindern ein vielfältiges Bewegungsangebot bis hin zur Förderung sportlich talentierter Kinder an. Dazu gehören Spiel- und Sportfeste, drei Sportstunden pro Woche, eine auf Bewegung ausgerichtete Gestaltung des Schulhofs und im Stundenplan fest verankerte, immer wieder neu gestaltete Bewegungslandschaften in unserer großen Turnhalle.

Als „Leseschule“ veranstalten wir zahlreiche Projekte, um die Leselust zu wecken und zu fördern. Wir laden Autoren und Illustratoren ein, die ihre Arbeit in den Klassen vorstellen und die Schülerinnen und Schüler an ihren kreativen Prozessen teilhaben lassen. Alle Klassen gestalten im Rahmen der Projektwoche Leselandschaften in Kooperation mit den Bücherhallen, die intensiv genutzt werden.

Begründung für die Form und den Status der Ganztagsschule
Unsere Schülerschaft setzt sich sowohl unter kulturellen als auch sozio- ökonomischen Gesichtspunkten heterogen zusammen. Der Großteil der Elternschaft ist berufstätig. Hieraus ergeben sich unterschiedliche Ansprüche an und Herausforderungen für die Betreuung am Nachmittag.
Um den vielschichtigen und unterschiedlichen Anliegen der Schüler- und Elternschaft gerecht zu werden, haben sich die verantwortlichen Gremien aus folgenden Gründen für die Ganztagsschulform GBS entschieden:

      • Verlässliche, kostenfreie Betreuung bis 16.00 Uhr
      • Möglichkeit der Betreuung in den Randzeiten
      • Fließender Übergang zwischen Vormittag und Nachmittag
      • Geregelte Mittagspause mit gesunder Mahlzeit
      • Schulaufgabenbetreuung im Ganztag
      • Abwechslungsreiche und anspruchsvolle Freizeitgestaltung durch pädagogisch ausgebildetes Personal
      • Größtmögliche Flexibilität bezüglich der individuellen Betreuungszeiten
      • Zusammenarbeit von Schule und einem starken Kooperationspartner aus dem Sozialraum
      • Einbindung des Sozialraumes in die Freizeitgestaltung

 

Begründung der Auswahl der ETV Kinder- und Jugendförderung gGmbh als Kooperationspartner GBS
Neben der Stärkung des sportlichen Schwerpunktes sehen wir in der der Kinder- und Jugendförderung gGmbH (nachfolgend KiJu), einer Tochtergesellschaft des Eimsbütteler Turnvereins e.V., einen Partner, der auch im pädagogischen und organisatorischen Bereich in der Lage ist, eine Ganztagsschule aufzubauen und zu führen.

Der ETV greift auf langjährige pädagogische und organisatorische Herausforderungen in der Vereinsarbeit zurück und konnte bereits positive Erfahrungen mit dem Aufbau eines GBS Standortes vorweisen, von denen profitiert werden konnte. Die Grundschule Döhrnstraße ist seit dem Schuljahr 2012/2013 GBS Standort der KiJu.

Ein weiterer Auswahlgrund ist die Einbeziehung des Sozialraums in die Ganztagsschule, die durch die Kooperation mit der ETV KiJu ganz entscheidend vorangebracht wird.

Gestaltung des pädagogischen Ganztagskonzeptes
Die Ganztagsbetreuung an der Grundschule Tornquiststraße wird mit qualifiziertem Personal und abwechslungsreichen, aktionsorientierten und weitestgehend offenen Angeboten umgesetzt. Diese setzen sich aus den Schwerpunkten Sport- und Bewegung, Gesundheit, Kreativität, Sprache, musischen Komponenten und ausreichend Raum zum freien Spiel zusammen.

Das ganztägige Betreuungsangebot beinhaltet:

  • einen strukturierten Tagesablauf
  • Unterstützung bei der Durchführung der Schulaufgaben während der Übungszeit
  • Eine „offene Lernzeit“
  • Raum für Soziales Lernen
  • Spezifische außerunterrichtliche Angebote – offene und täglich neu
    wählbare regelmäßige Angebote, wechselnde offene Angebote, feste
    Kurse
  • Kooperation und regelmäßiger Austausch aller Lehrkräfte, Erzieher und Eltern – tägliche Übergabe der Kinder vom Vor- in den Nachmittag, gemeinsame Elternabende, gegenseitige Teilnahme an Sitzungen und Konferenzen
  • Gemeinsame Fortbildungen
  • wöchentliche Sitzung der Schulleitung, GBS Leitung und Ganztagskoordinatorin
  • monatliche Kinderkonferenz
  • Partizipation

Das Ziel ist die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes zu unterstützen und zu fördern. Den Kindern wird ein altersgemäßes, abwechslungsreiches, den Interessen, Neigungen und Bedürfnissen angepasstes Beschäftigungsangebot offeriert. Dieses soll weder über- noch unterfordern. Die Angebote werden von qualifiziertem und motiviertem Personal, in angebotsgerechten Gruppengrößen, durchgeführt.

Die schulische Bildung, Erziehung und Betreuung der Kinder ist die Basis des pädagogischen Konzepts der GBS. Zu den Schwerpunkten zählt u.a. ein wertschätzender, respektvoller Umgang miteinander, das soziale Lernen an den unterschiedlichen Lernorten, eine Beteiligungskultur der Kinder und eine starke Schulgemeinschaft. Ebenso im Fokus stehen die Einhaltung der bekannten Ganztagsschulregeln, ein strukturierter Tagesablauf und eine kompetente Betreuung bei allen Angeboten.

Über die strukturierte Betreuung hinaus sichert die pädagogische Betreuung:

      • die Förderung von Fairness und Wertschätzung im Umgang miteinander
      • den Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten
      • Integration
      • die Berücksichtigung verschiedener Begabungen und Bedürfnisse
      • die Bereitstellung abwechslungsreicher, motivierender Angebote
      • die Förderung des kulturellen Miteinanders
      • die Förderung der individuellen Entwicklung


Betreuungszeit
Die Schule ist für die Bildung der Schüler nach dem Bildungsplan und der Kontingentstundentafel von 08.00 bis 13.00 Uhr verantwortlich. Die KiJu ist als GBS-Träger für die Betreuung aller Kinder in der Kernzeit von 13.00 bis 16.00 Uhr zuständig. Die Eltern entscheiden sich vorab verbindlich für mindestens drei der fünf betreuten Wochentage und eine Abholzeit um 15.00 oder 16.00 Uhr. Außerdem garantiert die KiJu die Möglichkeit einer Frühbetreuung sowie einer Spätbetreuung von 16.00 – 18.00 Uhr. Diese Randzeiten müssen von den Eltern zusätzlich finanziert werden. Auch die kostenpflichtige Inanspruchnahme einer Ferienbetreuung muss verbindlich angemeldet werden.  An gesetzlichen Feiertagen findet keine Betreuung statt.

Die Kinder sind Teil einer festen Gruppe. Hierzu gehört eine Gruppenleitung, die als vorrangige Bezugs- und Vertrauenspersonen fungiert.

Während der Ferienzeit wird den Kindern von 8.00 bis 16.00 Uhr ein gesondertes Ferienprogramm angeboten, welches sich ebenfalls an den Grundsätzen und Zielen des pädagogischen Konzeptes orientiert. In der Ferienzeit wird verstärkt die Möglichkeit des Besuchs außerschulischer Lernorte genutzt. Des Weiteren finden abwechslungsreiche Angebote im Bereich der Schule statt; Ferien bieten einen größeren zeitlichen Rahmen für Themen- und Projektarbeit. Selbstverständlich findet auch in den Ferienzeiten eine Betreuung im Früh- und Spätdienst statt.

Die KiJu behält sich vor während der gesetzlichen Hamburger Weihnachtsschulferien keine Betreuung vor Ort anzubieten (Betriebsferien), eine Notbetreuung an einem der anderen KiJu Standorte wird aber gewährleistet; die Standorte können jährlich wechseln.
An zwei Tagen im Jahr ist aufgrund von Fortbildungsmaßnahmen u.U. keine Betreuung möglich.


Rhythmisierung des Ganztags
Ergänzend zu den „Stillen Lernzeiten“ am Vormittag, gibt es am Nachmittag für die Klassen 3 und 4 eine feste, betreute Übungszeit in der Schulaufgaben gemacht werden können. Für die Klassen 1 und 2 gibt es am Nachmittag keine Schulaufgaben; für die Klassen 3 und 4 entfallen diese am Freitag.

Die Rhythmisierung sieht eine dritte Große Pause für die Kinder vor. Diese „markiert“ den Start in den Nachmittag und ermöglicht zum einen eine vernünftige Übergabe der Kinder vom Lehrpersonal an die Erzieher im Nachmittag. Zum anderen haben die Kinder noch einmal die Gelegenheit draußen zu toben, bevor es in die Übungszeit oder zum Mittagessen in die Mensa geht. (-siehe Anlage Rhythmisierung)


Bewegungs- und Freizeitangebot
In den Zeiten um das Mittagessen und die Übungszeit herum, finden sorgfältig ausgewählte Freizeitangebote statt. Diese fügen sich nahtlos in den pädagogischen Rahmen ein. Wir unterscheiden hier zwischen dem freien Spiel, den regelmäßig angebotenen offenen Beschäftigungsangeboten, welche von den Kindern täglich frei wählbar sind, den festen Kursen, zu denen Kinder sich verbindlich anmelden müssen und den wechselnden Angeboten, die von den Erziehern für ihre Gruppe oder gruppenübergreifend gemacht werden. Auf spezielle Wünsche von Eltern wird zusätzlich mit elternfinanzierten Kursen eingegangen. (-siehe Anlage Kursprogramm) Hierbei ist uns wichtig, dass die Kinder sich eigenständig für Angebote entscheiden, um das selbstständige Handeln zu fördern. Die Kinder dürfen ihre Fähigkeiten, Fertigkeiten, Neigungen und Begabungen ausprobieren, müssen jedoch lernen, notwendige Verbindlichkeiten im Sinne des Interesses der Gruppe oder der Aktion zu akzeptieren.

Um ein umfangreiches und vielfältiges Angebot an Freizeitaktivitäten bieten zu können, sind Kooperationen mit Partnern notwendig. Hierzu zählen Partner, die bereits aktiv im Schulgeschehen mitwirken sowie einen regionalen oder inhaltlichen Bezug dazu haben.

Mit folgenden Kooperationspartnern wird zusammengearbeitet:

      • Eimsbütteler Turnverein e.V. (Judo, Fußballcamp, Schwimmcamp, Ballspiel, TAG Rugby)
      • Hamburger Sportbund (Talentsport)
      • Hamburger Sportjugend (Basketball)
      • Hamburg Haus (Mädchentreff)
      • Schulfüchse – Schulprojekt der Pfadfinder St. Andreas
      • Öffentliche Bücherhalle
      • Hamburg Eimsbütteler Ballspielclub e.V. (Fußball, Spiel & Spaß mit dem Ball)
      • Helen Doron: Early English
      • Erika Klütz Schule Hamburg (Tanzen)

Es gibt folgende Schwerpunkte:

Die Sport- und Bewegungsangebote stellen einen wichtigen Baustein der GBS dar und nehmen das bisher gelebte Prinzip der bewegten Schule weiter auf. Spiel, Sport und Bewegung stehen im Zentrum einer vielfältigen und ganzheitlichen Bewegungserziehung. Angeboten wird ein sportartenübergreifendes Programm, dass die Bewegungswelt der Kinder mit einbezieht.

Die Kreativität der Kinder wird durch Angebote wie die Kreativwerkstadt, „Quatsch mit Soße“ (Werken, Tanzen, Musik), Töpfern und Zeichenkursegefordert und gefördert. Neben der Möglichkeit der kreativen Gestaltungsvielfalt, während der pädagogischen Betreuung,  steht hierbei das Nutzen unterschiedlicher Materialien und Werkstoffe im Fokus. Es wird auf Ideen und Wünsche der Kinder eingegangen und es gibt Raum zum Experimentieren.

Die musikalische Ausrichtung der Schule mit eigenem Chor wird unterstützt. Kinder haben die Möglichkeit an Angeboten wie „Tanzfreude“ teilzunehmen und eigene Choreographien zu entwickeln. Musik spielt hierbei eine große Rolle und wird auch selbst gemacht.

Die Angebote werden regelmäßig evaluiert. Änderungen und Ergänzungen orientieren sich an der Ausrichtung und der Nachfrage.


Mittagessen
Zum strukturierten Tagesablauf gehört auch das Mittagessen der Kinder in ihren Gruppen in ruhiger Atmosphäre, gemeinsam mit ihrer Gruppenleitung. Die Kinder werden bei den Essenvorbereitungen in Form von Tischdiensten mit einbezogen. Beim Mittagessen gibt es feste Regeln und Rituale. Diese werden eingeübt und sind für das soziale Miteinander unerlässlich. Aufgrund der Vielzahl der Kinder gibt es 3 Tischzeiten. Die Vorschulklassen essen um 12.15 Uhr als Erste.

Eine ausgewogene Ernährung, die den Erwartungen der Eltern entspricht und auf die Wünsche der Kinder eingeht, ist selbstverständlich. Die Auswahl des Caterers ist gemeinsam mit der Schule, dem Kooperationspartner und dem Elternrat erfolgt. Die Wahl fiel auf Firma Porschke „Essen für Kinder“. Es ist sichergestellt, dass auf Lebensmittelunverträglichkeiten, religiöse Vorgaben, Schonkost etc. Rücksicht genommen wird. Diesbezüglich ist ein stetiger Informationsaustausch mit den Eltern (besonders bei jüngeren Kindern) unumgänglich. Während der gesamten Betreuungszeit wird den Kindern Trinkwasser in Kannen zur Verfügung gestellt.


Schulaufgaben organisatorisch und räumlich
Für die Schulaufgabenbetreuung der dritten und vierten Klassen ist der Zeitraum von 13.10 bis 14.00 Uhr vorgesehen. Die Kinder machen ihre Schulaufgaben innerhalb ihrer Gruppe im jeweiligen Klassenraum. Die Gruppenleitung sorgt für eine ruhige Atmosphäre und unterstützt im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Die während der Übungszeit einzuhaltenden Regeln werden mit den Kindern erarbeitet und es wird auf deren Einhaltung geachtet. Kinder, die ihre Aufgaben erledigt haben, können die Leseecke nutzen und werden zum Lesen und Entspannen angehalten.

Konzept Grundschule Tornquiststraße Hausaufgaben / Übungszeit
1. Definition
Hausaufgaben stellen eine sinnvolle Ergänzung des Lernens im Unterricht dar und dienen der individuellen Vorbereitung, Einübung und Vertiefung unterrichtlicher Inhalte. Dies setzt zum einen voraus, dass Schülerinnen und Schüler die Aufgaben in quantitativer wie in qualitativer Hinsicht selbstständig, also insbesondere ohne häusliche Hilfestellung, erledigen können. Zum anderen müssen sich die zu erledigenden Aufgaben aus dem Unterricht ergeben, die erledigten Hausaufgaben wieder in den Unterricht eingebunden werden.
Der Rahmen für einen sinnvollen Umfang von Hausaufgaben ergibt sich aus den Beschlüssen der Schulkonferenz, die für die gesamte Schule über Umfang und Verteilung der Hausaufgaben zu befinden hat (§ 53 Absatz 4 Nummer 5 HmbSG). Diesen Rahmen im Hinblick auf die konkrete Ausgestaltung des Unterrichts und die Leistungsfähigkeit der jeweiligen Schülerinnen und Schüler auszufüllen, ist Aufgabe der einzelnen Lehrkraft. Die Lehrkraft hat auch dafür Sorge zu tragen, dass Hausaufgaben nach Erledigung nachgesehen und ggf. korrigiert werden und dass vorzubereitende bzw. vertiefende Aufgaben zum Gegenstand des weiteren Unterrichtsgeschehens gemacht werden. (Bildungsplan Grundschule Aufgabengebiete Hamburg 2011)

2. Auszug aus dem Schulgesetz

Hamburgisches Schulgesetz (HmbSG)
Vom 16. April 1997
§ 53
Entscheidungsrechte
(…)
5. die Grundsätze für den Umfang und die Verteilung der Hausaufgaben und der Lernerfolgskontrollen im Rahmen der Vorgaben der zuständigen Behörde,
( …)

3. Sinn von Hausaufgaben
Hausaufgaben unterstützen den Lernprozess und sind als wichtiges Instrument des selbstständigen Lernens anzusehen.
Hausaufgaben stärken Selbstständigkeit und Selbstverantwortung, d.h. etwas eigenständig nachzuschlagen, auszuprobieren und zu suchen, sich selbstständig mit einer Sache auseinanderzusetzen hat besondere Bedeutung. Die Schülerinnen und Schüler gewinnen so an Selbstvertrauen und Sicherheit bezüglich der Aufgabenbewältigung, die Anfertigung von Hausaufgaben dient der Persönlichkeitsentwicklung. Weiterhin ergänzen Hausaufgaben den Unterricht sinnvoll und vertiefen Unterrichtsinhalte.
Für alle Kinder sollten Hausaufgaben bzw. Schulaufgaben „im besten Falle hilfreiche Instrumente zu einer zielgerichteten und bedarfsgerechten Weiterentwicklung der eigenen Kompetenzen sein“ (Katrin Höhmann, Hausaufgaben in der Ganztagsschule, Lernende Schule 35/2006).

4. Prinzipien
Grundsätzlich bleibt festzuhalten, dass Hausaufgaben immer unter Beachtung folgender Prinzipien geplant und gestellt werden sollten:
• Sie sollen weder unter- noch überfordern.
• Sie müssen Selbstständigkeit und Selbstverantwortung stärken.
• Sie müssen in einem planvollen Zusammenhang zum Unterricht stehen.
• Sie müssen verständlich gestellt sein und schriftlich fixiert werden.
• Sie müssen den Unterricht sinnvoll vorbereiten oder ergänzen.
• Sie müssen transparent sein, d.h. ihr Sinn muss den Kindern, den Eltern und den Personen, die die Hausaufgabenbetreuung durchführen, einsichtig sein.
• Sie müssen gewürdigt werden.
• Sie dürfen nicht als Strafe missbraucht werden.
(http://www.hamburg.de/contentblob/7351806/792b3565d2be501c3e0390bded7cfd42/data/lernzeit-check.pdf)

5. Erteilung der Hausaufgaben
Die Lehrkraft erteilt Hausaufgaben, die schriftlich im Torniplaner festgehalten werden. Der Eintrag erfolgt selbstständig ohne Lehrerkontrolle. In Ausnahmefällen kann die Absprache zur Vorlage des Torniplaners erfolgen. Hausaufgaben werden hauptsächlich in den Fächern Deutsch und Mathematik gestellt, in anderen Fächern im Ermessen der Lehrerin. An den Wochenenden ( von Freitag auf Montag) werden keine Hausaufgaben gestellt. Die Ferienzeiten können in Absprache mit der Lehrkraft durch entsprechende Übungsaufgaben dazu genutzt werden, verpasste Inhalte oder fehlende Übung nachzuholen.

Klasse 1 : keine Hausaufgaben
Klasse 2: keine Hausaufgaben
Klasse 3: 30 Minuten
Klasse 4: 40 Minuten

5.1 Hausaufgaben im Ganztag (Rythmisierung)
Die Hausaufgaben werden in der Übungszeit bearbeitet.

5.2. Ausnahmeregelungen bei Teilnahme an additiver Förderung
Auch bei der Teilnahme an additiver Förderung sind Hausaufgaben verpflichtend. In Absprache mit der Lehrerin werden mit Blick auf die Schüler/innen gegebenenfalls individuelle Hausaufgabenregelungen geschaffen.

6. Aufgaben der Schülerinnen und Schüler
Die Schüler sind dafür verantwortlich ihre Hausaufgaben in den Torniplaner zu schreiben und sich bei der Bearbeitung der Aufgaben Mühe zu geben, so dass es an Form und Inhalt sichtbar wird.

7. Aufgaben der Lehrkräfte
Hausaufgaben werden so gestellt, dass eine eigenständige Bearbeitung möglich ist. Die Hausaufgaben werden an der Tafel schriftlich festgehalten und es wird ausreichend Zeit zum Übertragen in den Torniplaner gegeben. Die Lehrkraft entscheidet eigenverantwortlich über die Form der Kontrolle ( KiT : Kontrolle im Tandem/ Kontrolle anhand eines Lösungsblattes/ Selbstkontrolle innerhalb der Aufgabe/ Kontrolle im Plenum/ Kontrolle anhand von Beispielaufgaben).
Nicht gemachte Hausaufgaben werden schriftlich festgehalten, die Eltern werden informiert. Hausaufgaben werden nicht benotet.

8. Aufgaben der Eltern
Hausaufgaben geben einen guten Einblick in die aktuellen Themen im Unterricht und das Hausaufgaben geben einen guten Einblick in die aktuellen Themen im Unterricht und das schulische Lernverhalten des Kindes, so sollten Eltern täglich die Möglichkeit nutzen die Hausaufgaben ihres Kindes anzuschauen. Motivierende Worte, Lob und Interesse bestätigen und lassen das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten auch im Sinne des eigenverantwortlichen Lernens eines jeden Kindes wachsen.
Bei Teilnahme an additiver Förderung des Kindes werden die Hausaufgaben zuhause erledigt (s. 5.2).

8.1. Allgemeines Üben
Lernen findet nicht ausschließlich in der Schule statt, so dass die Unterstützung zuhause durch das gemeinsame Üben grundlegender Fertigkeiten (z.B. Lesen, Einmaleins, Kopfrechnen, Lesen der Uhr), sowie das gemeinsame Üben für Klassenarbeiten oder anderer Jahrgangsspezifischer Fertigkeiten (Information durch Fach-bzw. Klassenlehrerin) von großer Bedeutung für die Entwicklung jedes Kindes ist.

8.2 Wie erhalten Eltern einen Einblick in die Unterrichtsmaterialien?
 Jahrgang 1
In regelmäßigen Abständen erhalten Eltern die Möglichkeit Einblick in die Arbeitshefte ihrer Kinder im Klassenraum zu nehmen (offene Klassenzimmertür).
Jahrgang 2
In regelmäßigen Abständen geben die Fachlehrer ( Deutsch und Mathematik) den Schülern und Schülerinnen ihre Arbeitshefte zum Wochenende mit nach Hause. Die Schüler und Schülerinnen dürfen an fehlenden Aufgaben arbeiten, hierbei handelt es sich jedoch nicht um Hausaufgaben.
Jahrgang 3 und Jahrgang 4
s. Punkt 8 ( Aufgaben der Eltern)

8.3. Aufgaben der Erzieher
Die Erzieher/innen tragen Sorge für eine ruhige Arbeitsatmosphäre und haken im Torniplaner mit ihrem Kürzel ab, wenn die Schüler/innen an der Übungszeit teilgenommen haben. Es erfolgt keine Kontrolle auf Vollständigkeit oder Richtigkeit. Es findet keine Hausaufgabenhilfe statt.

Raumkonzept GBS Tornquiststraße

Übersicht über die Raumverteilung auf dem Schulgelände
Unterricht von 8-12:50 Uhr in den Klassenräumen Haus A / Haus B, teilweise im Fachtrakt Mittagessen ab 12:15 Uhr in der Kindermensa sowie Früh- und Spätbetreuung / Ferientreffpunkt, Haus C EG Übungsaufgaben bis max. 14:00 Uhr in den Klassenräumen 15:00 und 16:00 Uhr Abholung der Kinder in der Eingangshalle / Foyer Nachmittagsangebote / Kurse im Fachtrakt 1.-3.OG sowie in der Turnhalle / Aula / Mensa / Außengelände

Raumnutzung der GBS
Kindermensa: In der Zeit von 12:15 – 14:45 Uhr wird in zwei ineinander übergehenden Speisesälen in einer entspannten, familiären Atmosphäre gemeinsam am Tisch gegessen. Das Mittagessen wird von der Firma Porschke in zwei Schichten geliefert und im Rahmen von „Cook & Hold“ heiß bereitgestellt. Ein Speiseraum, die „Stille Mensa“ ist durch eine Tür trennbar und dient am Nachmittag als Lernort. Im anderen Bereich finden Beschäftigungsangebote statt. Die Mensen werden außerdem für die Früh- und Spätbetreuung genutzt und sind während der Ferienbetreuung Anlaufpunkt. Da die Räume frei durch einen Nebeneingang zum Schulgelände zugänglich sind, d.h. ohne das Schulhauptgebäude zu berühren, bietet dies den Eltern ein hohes Maß an Flexibilität beim Holen und Bringen der Kinder. Raumbedarf der Gruppen: Nach Ende der Unterrichtszeit um 12:50 Uhr werden die Kinder derzeit im Klassenverband als Gruppe in die Nachmittagsbetreuung übergeben. Dementsprechend bleiben sie auch in den vertrauten Klassenräumen; hier werden auch die Übungsaufgaben bearbeitet und betreut. Die Klassenräume dienen am Nachmittag auch als Rückzugsort für Kinder. Die Gruppenleiter nutzen ihren Klassenraum bei Bedarf für gruppeninterne Angebote. Im Fachtrakt stehen weitere Räume zur Verfügung: Eine Kinderbücherei, eine Kinderküche und die Lounge, ein Bauraum, ein großes Werkatelier, ein Yoga- und Bewegungsraum. Angrenzend an den Fachtrakt befindet sich die Musikaula mit einem Schwingboden, der auch zu sportlichen Aktivitäten einlädt. Die Räume dienen dem Lesen und Relaxen, motivieren aber auch zum kreativen Spiel und sich bewegen. Die Räume sind nicht einengend
monofunktional eingerichtet sein. Sie sind von den Kindern frei bespiel- und verwandelbar.

Schul- und GBS-Leitung
Um die Schulleitung am Vormittag und die GBS-Leitung am Nachmittag räumlich gut miteinander und mit den jeweiligen Raumverbünden zu vernetzen, wird die Leitung des Nachmittagsbetrieb im EG Fachtrakt, die Schulleitung / Lehrerzimmer wie bisher im EG Klassentrakt Haus A untergebracht sein. Schul- und GBS-Leitung sind somit räumlich gut vernetzt im Ganztagesbetrieb sichtbar.

Pädagogische Arbeitsorganisation
Pädagogische Arbeitsorganisation

(Stand Oktober 2019)